Unbegrenztheit, § 15

Man muss zwischen der Finsternis des Irrtums und der Größe der Wahrheit wählen. Der Geist wird das durch Jahrhunderte bestätigte Verstehen bestimmen. Es ist ungeziemend – ausgehend von einer niederen Ebene – eine nur niedere Kuppel zu durchschreiten und zur selben Ebene zurückzukehren. Warum die Energie vergeuden, wenn wir wieder an die niedersten Tore anklopfen müssen? Bereitet eurem Geist einen schönen Garten, nicht in der öden Wüste, sondern auf dem Gipfel der Errungenschaft. Es ist jedem geboten, den Lauf der Evolution zu verschönern. Jedem ist die Hilfe der räumlichen Gedanken geboten. Die Schatzkammer der Unbegrenztheit steht jedem offen, der in das Verstehen kosmischer Kräfte eindringt. Es bereitet keine Freude, gewahr zu werden, was die Schichten eures Planeten sättigt. Lasst uns alle Untugenden auf eine Waagschale legen: Zorn, Feigheit, Verrat, Vorurteil, Scheinheiligkeit, Selbstzufriedenheit. Auf die andere legen wir die strebende Kraft psychischer Energie, Gefühlswissen, Bestätigung des Vermächtnisses der Weisen, Unverletzbarkeit des dualen Ursprungs, Dankbarkeit gegenüber dem Schild, Heldentat des Wissens und Standhaftigkeit auf dem durch Unbegrenztheit erschlossenen Pfad. Da der Herrscher Buddha es war, der das Wesen des menschlichen Ego als einen Prozess bezeichnete, können wir diese Formel ‘Der Löwe’ annehmen. Gewöhnt euch in eurem täglichen Leben an den Gedanken ewiger Bewegung und haltet euch nicht in den Schlupfwinkeln der Finsternis auf. Schaffenskraft zieht die schöpferische Macht an. Beachtet deshalb die Funken des Kosmos! Lasst uns zwischen Unwissenheit und dem Strahlen der Unbegrenztheit wählen!

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