Unbegrenztheit, § 14

Harmonisches Zusammenwirken des planetaren Lebens mit den höheren Sphären bietet dem Menschen bessere Möglichkeiten. Dann wird sich der Rhythmus unserer Kräfte verdreifachen, und der Verstand wird diese Kraft annehmen. So wird das Vermächtnis der Weisen erfüllt. Die Verbindung der höheren unsichtbaren Sphären mit den sichtbaren ist untrennbar. Begreifet daher die Unteilbarkeit unseres Lebens. Der Atem des Kosmos ist in allem unabänderlich. Die Manifestation planetarer Fristen hängt von kosmischen Wellen ab; jene, welche die Verbindung zwischen Geist und den kosmischen Wirbeln verneinen, gehen daher nicht den Pfad des Wissens. Ist es zulässig, nur einen wesentlichen Punkt in dem Allseienden wahrzunehmen? Ist es zulässig, ein winziges Körnchen von dem großen Ganzen zu trennen? Kann man die Grenzen eng umreißen, ohne die Entwicklung des einzelnen zu beeinträchtigen? Nur Verrücktheit setzt sich Grenzen. Nur jene, welche die Erscheinung der Schönheit nicht verstehen, werden sagen: ‘Wir sind mit dem Bestehenden zufrieden.’ Die Behauptung kosmischer und unbegrenzter Kräfte ist augenscheinlich; der lebenspendende und ewige Prozess geht in allem vor sich. Ein Funke entzündet das Kosmische Feuer. Wahrlich, von dem Funken des Wunsches wird die Fackel des Wissens entzündet. Doch behindert euren eigenen Pfad nicht! Seid nur bestrebt, und euer Wesen wird vom Strahlen der Unbegrenztheit durchflutet!

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