Wie einfach nehmen die Menschen die Unabänderlichkeit des Rhythmus von Tag und Nacht hin! Warum verwenden sie nicht diese gleiche Vorstellung für die Grundlage des menschlichen Zyklus! Makrokosmos und Mikrokosmos widerspiegeln ein und dieselbe Erscheinung. Warum versuchen dann die Menschen, sich eine ewige Nacht einzureden, wenn sie so einfach den kommenden Tag erwarten! Lasst uns die Ströme unaufhörlicher Bewegung annehmen. Die Erkenntnis unserer Anpassungsfähigkeit wird sich als genauso weise erweisen wie das Pulsieren des Kosmos. Unpassend sind Kummer und Gram! Ihr müsst das wirkliche Leben des Kosmos als die volle Betrachtung der Unbegrenztheit annehmen.
Ihr nehmt einfach den Umlauf der Jahreszeiten hin und erwartet die Früchte des Rhythmus der Natur. Ihr schürft nach Erzlagern; ihr baut Dämme für Elektrizitätserzeugung. Wendet euch stattdessen dem vergrabenen Schatz der unsichtbaren Sphären zu und richtet eure Aufmerksamkeit auf die jenseits der Grenzen eures Fassungsvermögens offenbarte Schöpfung. Unermesslich ist das Feld der Arbeit! Nehmt es daher wahr und tretet ein in den Rhythmus der Unbegrenztheit! Und so wird die Nacht sein? Dort, wo ihr ihre Stille wahrzunehmen vermeint, beginnen die Hymnen der MUTTER DER WELT. Weder Tag noch Nacht – nur Ihr Strahlen!