Unbegrenztheit, § 12

Im Rhythmus mit dem Kosmos erklingen heißt, die ganze Größe der Unbegrenztheit erkennen. Drei Prinzipien werden durch die Evolution bestätigt. Beginnt die Bürgschaft zu verstehen. Seid wirklich niemals gleichgültig gegenüber der Quelle, die euch und alles Seiende nährt! Denket tief nach, und ihr werdet sehen, dass die großen Geistigen Kämpfer der Menschheit ihre psychische Energie durch Verschmelzen mit der Unbegrenztheit genährt haben. Ihre strebende Ekstase zur höchsten Schönheit war unbegrenzt! Unbegrenzt war ihre Heldentat dem geoffenbarten Vermächtnis gegenüber! Ich sagte, dass das Verschmelzen mit dem kosmischen Rhythmus die Zusammenführung alles Seienden ergibt – im Unsichtbaren wie im Sichtbaren. Nicht zuletzt zeigt jeder überlieferte Kult symbolisch ein Zusammenführen auf, doch infolge der Verstümmelung des Begriffs verblieben nur Entstellungen der alten Mysterien. Eine kosmische Erscheinung kann man nicht vorausbestimmen, aber man kann einen kosmischen Wirbelwind hervorrufen; gleicherweise ist es möglich, für unseren Planeten notwendige Elemente aus dem Raum anzuziehen. Ihr kennt bereits aus Erfahrung jenen Schmerz, als ob zwei scharfe Spitzen sich in der Gegend der Schulterblätter einbohrten, und das gleiche Stechen kann das Öffnen des Lungenzentrums bekunden. Dieses Zentrum reguliert Prana. Nur den höheren Geistwesen senden Wir diese Strahlen. Jenen, welche die Schönheit und die Kraft des Kosmos nicht im ganzen Ausmaß erkannt haben, ist diese Erfahrung unerreichbar. Bei dieser kosmischen Erfahrung ist nur Gefühlswissen anwendbar. Deshalb sprecht: ‘Wahrlich, ich bestätigte die Schönheit der Unbegrenztheit! O Herrscher, ich möchte den Pulsschlag der Größe des Kosmos fühlen!’

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