Unbegrenztheit, § 16

Sobald man verstehen wird, dass es nur eine belebende Kraft gibt, wird der Menschheit klar werden, dass Wirklichkeit und Traumbilder aus ein und derselben Quelle entspringen. Das Universum wäre sinnlos würde man die sichtbare von der unsichtbaren Welt trennen. Wenn wir annehmen, unser Lebensweg sei nur das Ergebnis von Zufällen und das Jenseits wäre leer, so haben wir nur eine armselige Vorstellungskraft! Es gibt keine Traumbilder, sondern die Vorstellung der Wirklichkeit muss erweitert werden. Alles lebt und alles bewirkt etwas. Der Raum birgt alle eure Erzeugnisse. Lasst uns die gesamthafte räumliche Schaffenskraft nutzen! Die eingebildete Vorstellung einer Leere des Jenseits ab bestimmten Grenzen, könnte man auch als ‘Oase’ bezeichnen, denn dort wäre dann die Quelle solcher Gelehrtheit. Der Begriff Leere ist eine unvernünftige Illusion! Stellt euch unvoreingenommen vor, dass der ganze Raum feurig strahlt und Prana und Akascha enthält. Er ist unbegrenzt, jedoch ist er kein ‘Schöpfer’ und kein ‘großer Gott’! Beim Nahen des hellen Zeitalters werden diese räumlichen Kräfte genutzt. Natürlich liegt das Bewusstsein unwissender Berühmtheiten heute noch im Frost der Eiszeit.

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