Herz, § 535

Die Erforschung des Herzens muss in der Kindheit beginnen. Nur so kann man die Perioden erkennen, in welchen der Geist allmählich vom Körper Besitz ergreift. Bei dauernder Beobachtung kann man erkennen, wie die Annäherung feinstofflicher Wesen auf das Herz wirkt. Häufiges, unergründliches Herzklopfen hängt mit der natürlichen Einwirkung der Feinstofflichen Welt zusammen. Oftmaliges Aussetzen des Pulses kann auf die Gefahr der Besessenheit hindeuten. Ab dem siebenten Lebensjahr sind häufige Pulsschwankungen charakteristisch, sie hängen mit der endgültigen Besitzergreifung durch den Geist zusammen. Diese Anzeichen sollten den Ärzten längst bekannt sein, doch anstatt mit der Erforschung zu beginnen, wenden sie alle möglichen Narkotika an und legen damit das Fundament zur Zerstörung des Intellekts. Man darf dem Herzen keine Maßnahmen aufzwingen die grober Unwissenheit entspringen. Man sollte bedenken, dass das Herz als Mittler zu den Höchsten Welten feinerer Methoden zur Unterstützung bedarf. Es wäre unklug die Verrohung der Menschheit nur zu bedauern, aber die Pflege des wichtigsten Organs zu vernachlässigen. Die Herzen der Menschheit sind krank. Man muss natürlich zuerst das Umfeld der Herzen heilen, wenn man die Menschen vor einer Katastrophe bewahren will.

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