Gemeinschaft, § 250

1927 – III – 8

Die Atomenergie steht mit der Erforschung der psychischen Energie und dem Studium der Theorie über den Magnetismus in Zusammenhang. Ohne diese Faktoren kann man sich nur bestimmte Erscheinungen der Urenergie aneignen. Es ist notwendig, eifrig nach Einfachheit im Forschen zu streben. Sagt allen, dass der Wunsch, das physisch Sichtbare mit dem physisch Wägbaren, das vom Auge gewöhnlich nicht wahrgenommen werden kann, zu verbinden, heftig zum Ausdruck gebracht werden muss. Macht einen Versuch durch Fotografieren der physischen Ausstrahlungen und Bildungen. Die grellen Töne der Ausstrahlung werden sogar bei Tagesaufnahmen zu sehen sein. Solche Aufnahmen vermögen kleine Verneiner in Staunen zu versetzen. Es könnten auch noch einige euch bekannte Experimente gezeigt werden, doch würden diese ins Wunderland verwiesen werden. Kindern erscheint sogar der gedeckte Mittagstisch als ein Wunder. Wir, die Wir die kindlichen Gewohnheiten kennen, werden in den wissenschaftlichen Ausdrücken von gestern sprechen. Es ist seltsam, zu beobachten, auf welch unerwarteten Wegen sich die Menschheit den neuen Eingängen nähert. Die Annäherungstaktik des Gegners ist merkwürdig kompliziert. Man kann nicht voraussagen, wie ein veraltetes Denken sich winden wird, um sein Kartenhäuschen nicht zu zerstören. Wo ist denn die Endlichkeit? Wie ein Hammer schlägt die Unbegrenztheit zu, dieselbe Unbegrenztheit, die bei mutigem Wissen Flügel wachsen lässt. Empört euch nicht über den langsamen Aufstieg mancher Charaktere, sie fürchten die Lächerlichkeit. Andere suchen den Zugang mit eigenen Worten. Umso besser, mögen sie sich selbst finden, doch weckt das Suchen. Mögen sie ihre Mutmaßungen kundtun. Mögen sie ganz individuell Erfahrungen sammeln. Wir bevorzugen wachsame Erfahrungen vor den Tränen des Glaubens.

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