1926 – XII – 23
Es ist eine schwere Frage, was als eine Manifestation des Werkes anzusehen ist. Wir wissen, dass die Antwort in der Qualität und nicht im Umfang und in der Menge liegt. Doch neue Menschen sehen oft die Qualität nicht, bei ihnen überschattet das Zeichen des äußeren Umfangs das Wesen. Aus Leichtsinn beschäftigen sie sich mit Seifenblasen und halten dann den Regenbogen der Zersetzung für das Licht der Erleuchtung. Sogar ziemlich erfahrene Geister beschäftigen sich mit mechanischen Berechnungen anstatt mit der Gegenüberstellung des Wesens. Wie kann man ihnen sagen, dass nur Qualität sie erleuchten und festigen wird? Unterscheidet große Werke von Leichnamen!