Feurige Welt III, § 85

Die Vereinigung der Welten muss als Ergänzung verstanden werden. Nichts kann ohne gegenseitige Ergänzung gegeben oder empfangen werden. Die überirdische Welt spiegelt sämtliche irdische Ausstrahlungen wider. Man darf nicht dem Irrtum verfallen anzunehmen, dass es in den überirdischen Sphären, wo alles feinstofflicher, alles verfeinert wird, einen Zustand der Erschlaffung gäbe. Und das Gesetz des Gleichklangs sollte als die Grundlage der Beziehungen zwischen den Welten verstanden werden. Nach oben zu ist alles feinstofflicher und feinfühliger, nach unten zu grobstofflicher und unempfindlicher. Daher muss die Formel des Verkehrs zwischen den Welten als Ergänzung verstanden werden. Was der Geist in der irdischen Sphäre mit Leichtigkeit erträgt, kann in der Feinstofflichen Welt unerträglich sein. Da der Geist im Streben seine innere Kraft bestätigt, wird er in der Feinstofflichen Welt mit allen feinstofflichen Energien gesättigt. So wird zum Beispiel ein in wahrem Suchen angespannter Geist, der von seinem reinen Streben keinen Gebrauch machen kann, in den feinstofflichen Sphären nutzvolle Schaffenskraft finden. Auf diese Weise lenkt Übereinstimmung alle angespannten Energien. Beklagenswert ist das Dasein jener, die von niederen Gefühlen beherrscht sind. Grobheit, Ichsucht, Eigendünkel, und bestimmte andere bezeichnende menschliche Laster tragen in den überirdischen Sphären Früchte in Form von schrecklichen karmischen Schlägen. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt lasst uns an das große Gesetz der Ergänzung denken.

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