Um die höheren Energien der überirdischen Sphären besser aufzunehmen, müssen die Zentren vergeistigt werden. Beim Verlassen der irdischen Sphären muss sich der Geist von niederen Ausstrahlungen befreien. Jede unnütze Hülle, die der Geist in die Feinstoffliche Welt mit hinüber nimmt, verursacht unsagbare Pein. Bei einem gut entwickelten Bewusstsein geht eine Läuterung vor sich, die den Geist von der Hülle befreit. Doch der Geist, der beflissen an seinen irdischen Gewohnheiten festhält, erlebt in der Feinstofflichen Welt alle Schwächen, denen er auf dem irdischen Plan zu unterliegen gewohnt war. Ebenso wie beim Bergsteigen verursacht in der Feinstofflichen Welt jede unnütze Last Atemnot. Es ist äußerst qualvoll, Unausgelebtes, das in der Feinstofflichen Welt zur Last wird, mit sich zu schleppen. Am schmerzlichsten von allem ist das Empfinden der eigenen Grobheit. Selbst in den niederen überirdischen Schichten empfindet man die Last der eigenen Grobheiten. Oft hört man Wehklagen aus den überirdischen Schichten; es sind die Hilferufe der Geister, die sich von ihren Lasten noch nicht befreien konnten. Es ist verwerflich, die Feinstoffliche Welt ebenso leichtfertig zu verunreinigen wie die irdische. Jedoch grobe Aufspeicherungen bilden gleichsam für immer sichtbare, untilgbare Ablagerungen. So ist Verfeinerung der Zentren der Pfad des Aufstiegs in die Höheren Sphären. Diese Erwägung ist auf dem Feurigen Pfad unerlässlich.