Feurige Welt III, § 298

Auf der Schwelle zur Feinstofflichen Welt spielt das Streben eine entscheidende Rolle. Das Streben in die Höheren Sphären verleiht dem Geist die Kraft, sich von der Erde zu lösen. Die größte Aufgabe ist es daher, die Lebewesen zu lehren, bestrebt zu sein. Beim Lebensaufbau müssen im Herzen sowohl das Loslösen von allen Lebenserscheinungen als auch die Hinwendung zu ihnen gleichermaßen gepflegt werden; denn solch ein geistiges Gleichgewicht wird viele verborgene Bestrebungen aufkommen lassen. Ein offenes Fenster in die Feurige Welt und die Herzensbestrebung zur Erfüllung der Lebensgesetze drängen den Geist sicherlich zu weitreichender Aufbautätigkeit. Ein bewusstes Verhalten des irdischen Wesens zu der von ihm durchschrittenen Welt sowie feurige Erkenntnis der Unbegrenztheit enthüllen tatsächlich die Welt höheren Daseins. Der befreite Geist kennt das Loslösen von der Erde und die Freude an der Schöpfung von Schönheit. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt strebt der feurige Geist nach ewigem Aufbau.

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