Feurige Welt III, § 299

Der Energieaustausch kann vom menschlichen Willen vollführt werden. Beobachtungen am Organismus können in dieser Richtung Ergebnisse zeitigen. Um jedoch diese Ergebnisse zu erlangen, ist es notwendig, den Zustand und den Zusammenklang der Zentren zu kennen. In erster Linie sollte die Anspannung der Zentren studiert werden, denn diese Anspannung erweist sich als mächtiger Kraftsammler. Der Energieaustausch muss zur Aufdeckung jeder Bestrebung führen. Die feurigen Energieerscheinungen passen sich den kosmischen Umwälzungen an. Und jede Epoche hat ihre sichtbaren Zeichen des Gleichklangs von Makro- und Mikrokosmos. Gewiss, die Aufnahmefähigkeit für feinstoffliche Energien wirkt auf das Bewusstsein und auf den ganzen Organismus. In Wirklichkeit beruht der Energieaustausch auf dem als Verbindung und Magnet wirkenden feurigen Bewusstsein. Der feurige Gedanke ist die erste Voraussetzung für Wahrnehmung und Aufstieg. Das Herz weiß, wann zum feurigen Energieaustausch Kosmische Feuer angezogen, dem Organismus zugeführt und damit die Zentren verdichtet werden, so dass der Geist mit dem Kosmos gemeinsam schöpferisch tätig sein kann. Der freie Wille dient als Magnet, der über die Feuer der Zentren das Kosmische Herz anzieht. Dieser Verbindungsmagnet ist die schöpferische Kraft des Agni Yogi. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt vor allem an diese Verbindungskraft denken.

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