Feurige Welt III, § 109

Die Gedanken der Menschheit müssen sich mit dem Band zwischen den Welten befassen. Wie sonst ließen sich bestimmte unsichtbare Prozesse, welche das Leben nähren, erklären? Von diesem Wissen kann man nur erfüllt sein, wenn der Geist die Erscheinungen der unsichtbaren Welt mit dem Herzen begreift. Wie sonst ließen sich das Leben und der Übergang in die Feinstoffliche Welt erklären, wenn die Feurige Welt nicht erkannt wird? Sicherlich steht hinter allem irdischen Geschehen eine unsichtbare Ursache, die eine potenzielle Ursache ist. Es ist leicht zu verstehen, dass man für feurige Aufnahmefähigkeit vor allem Gedanken der Verbindung mit überirdischen Sphären hegen sollte. Geschehnisse im Leben können nur wahr gemacht werden, wenn der Geist jede höhere Schwingung fühlt. Die Menschheit lebt unverkennbar ohne Erkenntnis des von der Kraft der Feurigen Welt bewegten Herzens. Für bessere Formen sollte das Leben als Vereinigung beider Welten gesehen werden. Jedes Streben in diese Richtung wird für den Aufstieg in die Feinstoffliche Welt dienlich sein. Wird die Aufnahmefähigkeit höherer Energien zu einem Lebensvorgang, wird einem gewahr, dass sich irdisches Leben mit all seinen Schmerzen in der nächsten Welt fortsetzt. Auf diese Weise lasst uns das Sühnegesetz auf Erden bei Handlungen und Meditationen begreifen.

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