Feurige Welt II, § 177

Beim Übergang in die Feinstoffliche Welt flammen alle Betrachtungsweisen des Eigentumsgefühls auf, das die Menschen, die durchaus nicht schlecht sein müssen, quält. Man sollte diesen Umstand unverdrossen im Gedächtnis behalten und sich in der Erkenntnis festigen, dass es keinen irdischen Besitz gibt. Vieles ist über persönlichen Besitz gesagt worden, doch nur der feurige Zustand kann die Illusion dieses Eigentumsgefühls unter Beweis stellen. Nur wenn das Bewusstsein unser einziger Besitz ist, fühlen wir die Aufstiegsfreiheit. Es ist sehr schwierig, den Aufstieg, der über die mittleren Ebenen der Feinstofflichen Welt hinausgeht, ins Gleichgewicht zu bringen. Dort denken die Menschen gar nicht daran, sich von aller Art Besitz zu trennen, denn sie bestehen gewiss nur durch diese Anziehungskraft. Doch wenn eine höhere Erscheinung ihr Bewusstsein ein wenig hebt, setzt ein unglaublicher Widerstreit ein. Deshalb sollte man bereits hier im irdischen Zustand begreifen, worin die nutzlose Bürde besteht. Das sollte nicht der Feinstofflichen Welt, sondern der höheren Welt wegen geschehen.

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