Manche mögen sich wundern, warum die Zeichen aus der Feinstofflichen Welt so merkwürdig sind, und warum sie ein Überlegen und eine Deutung erfordern. Der Grund dafür ist das Karmagesetz. Gerade das Überlegen und Deuten wecken Selbsttätigkeit und erleichtern auf diese Weise das Karma sogar und schaffen keines. Das heißt, je stärker die Aufmerksamkeit und Findigkeit, umso leichter können die gegebenen Zeichen gedeutet werden. Die hohen Wesenheiten wollen auf vieles Große hinweisen, aber die gedankliche Zerstreutheit der Menschen verhindert es, dass diese wertvollen Ratschläge sie erreichen. Nicht nur bei Sendungen aus der Feinstofflichen Welt, sondern auch im irdischen Dasein sind Gleichnisse als Mittel indirekten Hinweises verwendet worden. Aber die Geschichte liefert viele Beispiele, nach denen die dringendsten Ratschläge nicht angenommen wurden. Nicht ohne Grund wurde im Altertum die Aufmerksamkeit so stark entwickelt, es gab dafür sogar ein eigenes Lehrfach. Doch heute verstehen nur wenige die Bedeutung der Wachsamkeit, für die anderen sind stärkste Führung und wiederholte Belehrungen, die auf das Karma keine Auswirkung haben können, erforderlich. Doch nur das feurige Herz wird den verborgenen Sinn der feinstofflichen Zeichen begreifen. Mögen die Mitarbeiter die Tatsache erfassen, dass jedes Zeichen seine Bedeutung hat. So viele Hohe Wesenheiten senden Bitten, in der Hoffnung, dass sie verstanden werden. Es gab ganze Epochen, in denen das feinstoffliche Verstehen sich festigte und schärfte, aber nachher verdichtete sich erneut ein blutiger Nebel, und die verfeinerten Empfindungen wurden grob. Gerade jetzt werden von den finsteren Kräften viele Übertragungsversuche aus den besten Schichten der Feinstofflichen Welt vereitelt.