Erleuchtung, § 352

1925 – VI – 15

Welche äußeren Bedingungen beeinflussen die Qualität der Arbeit? Vor allem das Licht! Für eine aufbauende und nützliche Arbeit ist Licht unerlässlich. Ein Schmetterling kann auch nur so lange fliegen, bis seine Regenbogenpollen erschöpft sind. Der Mensch besitzt die gleiche regenbogenartige Kraft, diese nimmt er über Biophotonen Energie aus dem Licht auf. Verschiedene Plasmen erweisen sich als Mittler zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren. Jene Biophotonen , die vom Nervensystem ausgestrahlt werden, bilden Regenbogen-Pollen-Kerne, welche Lichtstrahlen aufnehmen und dann den Nervenkanälen zuführen. Die beste Verbindung mit dem Licht erreicht man am Morgen; verpasst daher das Morgenlicht nicht! Arbeitet bei Licht, entscheidet bei Licht, urteilt bei Licht, trauert bei Licht, freut euch bei Licht. Tageslicht ist unersetzbar. Sogar das beste elektrische Licht ist tausendmal schwächer als Sonnenlicht. Die Erforschung der Biophotonen wird die Arbeitsmethoden verändern. Man wird beobachten können, wie sich der Kern durch Biophotonen auflädt und der erhaltene Schatz über winzige Wirbel über die Poren der Haut aufgenommen wird. Arbeitsräume müssen nicht nur auf Helligkeit geprüft werden, sondern auf ausreichenden Einfall von Tageslicht. Sonnenstrahlen müssen als Schatz der Welt betrachtet werden. Forscher dieser Fachrichtung werden auch die Strahlen anderer Himmelskörper leichter ergründen. Warum sollten die Menschen an den Schätzen des Universums, die ja für sie bestimmt sind, vorbeigehen? Magnetische Lichtwirbel bestimmen den Rhythmus des ganzen Planeten. Sollte man diese nicht nutzen, ähnlich wie die Wasserkraft? Die verfügbaren Kräfte sind unerschöpflich! Kleiner Mann, greif zu! Wenn die Versuche erfolgreich sein werden, wird die Macht der Strahlen jedem zur Verfügung stehen und das Allgemeinwohl wird erblühen. Daran müssen wir denken, wenn wir morgens zu Arbeiten beginnen, und mutig in die Unendlichkeit schreiten.

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