1925 – III – 11
Mögen auch neue Völker den mächt’gen Aufruf der reinen Herzen begreifen. Mögen sie verstehen, dass Verlogenheit des Denkens ein Hindernis für den geistigen Verkehr ist. Saget allen, die meinen, mit Uns zu sein, sie sollen auf die Reinheit ihrer Gedanken achten. Die Heldentat wird durch reine Gedanken geboren. Keine Tat wird Früchte tragen, wenn sie nicht von Schwingen regenbogenfarbiger Gedanken empor getragen wird. Ich verstehe, wie schwer es ist, die flüchtigen Gedanken einzufangen, deshalb wiederhole Ich: Lockert die Gehirnwindungen, damit sich die kleinen Hüpfer nicht vermehren können. Ein chaotisches Denken lässt die kleinen Insekten entstehen und versperrt die besten Wege. Einem verlausten Menschen geht man aus dem Weg; noch viel abstoßender wirkt geistiges Ungeziefer! Wenn die Gedanken großzügig fließen, kann sogar ihre unangenehme Richtung nicht endgültig schädlich sein. Doch wenn das Denken dem stehenden Wasser gleicht, dann gibt es keine Möglichkeiten, das Gesicht der Neuen Welt zu offenbaren. Man muss das Denken festigen und die vier gegebenen Regeln genau beachten. Man muss darauf achten, verworrene Gedanken zu vermeiden. Ich bitte sehr, auf die Schönheit des Himmels hinzuweisen und sie mit Gedanken über die Zukunft zu verbinden.