Urusvati ehrt den Karma Yoga. Alle Yogaformen sind miteinander verwandt. Agni Yoga und Karma Yoga kann man als Schwestern betrachten. Der Agni Yoga führt strahlend zur Höchsten Wohnstatt. Karma Yoga schafft das heilige Feuer der Arbeit. Selten verehren die Menschen hochstehendes Handeln, welches das beste Karma entstehen lässt. Die Menschen denken nicht über die Qualität ihrer Arbeit nach. Sie sind nicht in der Lage, die Freude des schöpferischen Tuns zu erkennen. Ihnen bedeutet die Arbeit Ketten. Sie sind nicht fähig, die tägliche Arbeit zu lieben, und sie sehen die Möglichkeit des geistigen Aufstieges inmitten ihres alltäglichen Handelns nicht. Niemand hat ihnen erzählt, welche Flügel durch hochstehendes Handeln gewoben werden! Doch wie soll man von einem Menschen erwarten, dass er Karma versteht, wenn er nichts von der Überirdischen Welt weiß, er niemals zuvor über Sie nachgedacht hat? Wozu soll er ringen, wenn er das Ziel gar nicht kennt? Für ihn ist der Agni Yoga ein leerer Traum. Doch nicht einmal zu träumen vermag er. Er fürchtet das Feuer und begreift die Schönheit dieses Elementes nicht. Ohne Schönheit kann er jedoch die Feurige Welt nicht lieben lernen. Wie werdet ihr einem solchen Menschen erklären, was schöpferisches Handeln bedeutet, welches lehrt, wie feurige Schwingungen aufzunehmen sind? Möge ein solch nachlässiger Arbeiter wenigstens manchmal die begeisternde, schöpferische Eigenschaft der Arbeit spüren. So kann er das herrliche Samenkorn des Agni in sein Herzen pflanzen. Der Denker beklagte die unzulängliche Qualität im Handeln.