Bruderschaft II, § 936

Urusvati fühlt und sieht voraus. Auf der ganzen Welt werden diese beiden Worte in allen Sprachen wiederholt. Doch nur wenige verstehen ihre Bedeutung. Auf der einen Seite stehen die abergläubischen Traumdeuter, auf der anderen die Verneiner, ebenso abergläubisch. Beide verhindern eine vernünftige Erkenntnis. Nur eine sehr kleine Zahl Scharfsichtiger ist bereit, die Kräfte des Menschen zu erforschen. Manche versteigen sich bis zu solcher Absurdität, dass sie den Spürsinn der Tiere beneiden. Sie verstehen nicht, dass der Mensch einen höheren Spürsinn besitzt, den er allerdings gewöhnlich nicht erkannt hat. Und wenn im Bewusstsein einmal etwas aufblitzt, was sich in der Folge bestätigt, so wird ein solches Gefühlswissen als zufällige Erscheinung bezeichnet. Solange natürlich die Bücher über Psychologie die psychische Energie und die Überirdische Welt nicht erwähnen, werden die Menschen die Quelle ihrer Erkenntnisse schwerlich finden. Ihr werdet sagen, dass überirdische Führer mitunter bei der Suche eines nützlichen Buches helfen können; Urusvati kann dies bestätigen. Doch für eine solche Zusammenarbeit muss man das Herz öffnen und die Überirdischen Schwingungen wahrnehmen. Gerade das ist selten anzutreffen. Der Denker sprach: ‘Lernt, die Wissenschaft des Vorgefühls und der Vorausschau zu lieben.’

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