Urusvati hat die Umwandlung des Menschen durch beste Schwingungen erkannt. Man wird fragen: ‘Von welchem Menschen und welchen Schwingungen sprecht ihr?’ – Erklärt es, denn sonst entsteht nur Geschwätz. Ihr wisst zur Genüge, dass man niemanden mit Gewalt umwandeln darf und kann. Der Mensch muss seinen Wunsch zur Umwandlung freiwillig zum Ausdruck bringen. Zumindest muss er seine Bereitschaft zur Wahrnehmung bekunden. Jetzt ist es notwendig, die Eigenschaft der Schwingungen zu verstehen. Bis heute ist das Urteil über sie noch ziemlich primitiv. So meint man, die blaue Farbe beruhige, die rote jedoch reize auf; doch gibt es viele Blauabstufungen, ebenso wie rote. Unter den Nuancen des Rot finden sich rubinfarbene, die voll höherer Schwingungen und sehr heilkräftig sind. Unter den Nuancen des Blau kann es auch tötende geben, die niederdrückende Schwingungen mit sich bringen. Man sagt, die grüne Farbe sei würdig, die gelbe jedoch grob, was eine ganz grobe Definition ist. Es gibt Grüntöne mit aufreizenden Schwingungen und gelbe Töne, die beruhigend wirken. Es kann ebenfalls an den Klang erinnert werden, der genauso individuell zu wirken vermag. Gewiss, die Wissenschaft der Zukunft wird viele Prüfungsmöglichkeiten für die besten Wirkungen finden. Hierbei werden sich Menschen, die mit der Überirdischen Welt vertraut sind, der ganzen Mannigfaltigkeit der Ausstrahlungen erinnern, die sich gemeinsam mit den Schwingungen ausbreiten. Das gleiche könnte auch auf der Erde beobachtet werden, wenn die Beobachtungsfähigkeit der Gelehrten sich verfeinert. Doch welche Liebe muss zu diesem Forschungsgegenstand bekundet werden, um derartige Schwingungen erforschen zu können! Der Denker bekräftigte wiederholt: ‘Lernt es, wenigstens irgendetwas zu lieben, damit ihr nicht ohne die Fackel der Liebe bleibt!’