Bruderschaft II, § 933

Urusvati hat die Überfüllung des Raumes beobachtet. In bestimmten irdischen Perioden kann man besondere Massenansammlungen von Menschen beobachten. Niemand sammelt sie, niemand führt sie, sie bilden sich gleichsam wie von selbst, und eine solche Ansammlung kann Katastrophen verursachen. Wir bezeichnen diese Erscheinung als ‘Vermassung.’ Diese Erscheinung lässt sich auch in der Tierwelt beobachten, doch das gleiche vollzieht sich auch in der Feinstofflichen Welt. Genau dieselben Massen irren dort umher und stören die Harmonie. Die Anfänge solchen Umherirrens sind schwer zurückzuverfolgen. Natürlich liegt die Ursache in den Strömen des Planeten oder, genauer gesagt, in der Zusammensetzung solcher Ausstrahlungen. Die Gelehrten der Erde könnten solche psychoplanetaren Erscheinungen beobachten, doch lenkt kaum jemand seine Aufmerksamkeit auf psychische Erscheinungen. Einige Beobachter waren überzeugt, dass die Planeten auch erkranken und ihre Ausstrahlungen dadurch giftig werden können. Natürlich hat die Wissenschaft solche Forscher als wahnsinnig bezeichnet, doch selbst Flammarion würde sich kaum in eine solche Umwelt begeben. Indessen sind die Beobachtungen über die Verbindungen zwischen den Welten und dem Leben der Menschheit unbestreitbar. Die Gelehrten gestehen jedoch keine Anfüllung des Raumes zu und schon gar keine Überfüllung. In diesem Zusammenhang sollten die Beobachtungen über Sonnenflecken als Schlussfolgerungen unterster Stufe angesehen werden. Eine Welt unzählbarer Gestirne bietet auch unzählbare Beobachtungsmöglichkeiten. Und die Zusammensetzungen der Gestirnströme erklären die Gezeiten des Ozeans des Lebens. Der Denker bat, einfach frei zu denken: ‘Die Freiheit des Denkens ist der Weg des Erfolges.’

‹ § 932 · Inhaltsverzeichnis · § 934 ›