Bruderschaft II, § 929

Urusvati überwindet das atavistische Erbe. Die Menschheit sollte die Grundlagen der Vererbung studieren. Wenn die Wissenschaft sich von Aberglauben und Begrenzungen befreit, wird sie auch an eine Erforschung der Vererbungsprinzipien herangehen können. Um den Menschen sammeln sich viele Aufspeicherungen an. Das Erbe persönlicher Verkörperungen, Familien- und Rassenvererbung, Erbe aus der Überirdischen Welt und viele, durch unvorhergesehene Begegnungen entstandene Aufschichtungen ergeben ein bestimmtes Gepräge, das die psychische Natur des Menschen verändert. In ihrem Denken begrenzte Gelehrte können die Vererbung natürlich nur im Rahmen der Familie beobachten, anders gesagt, in dürftigsten Grenzen. Nur selten können sie Familienmerkmale, die über mehrere Generationen hinweg auftreten, feststellen. Feinere Beobachtungen können die Gelehrten nicht durchführen, da sie die Wiederverkörperung und die Überirdische Welt verneinen. Es ist nicht möglich, den Menschen zu beobachten, wenn man ihn in die Grenzen von Unwissenheit gestellt hat, doch muss man hoffen, dass die Wissenschaft sich befreit und zu wahren Erkenntnissen gelangt. Jeder Yogi versteht, dass es ihm gelingen wird, die Last des Atavismus abzuschütteln, nur indem er seine Natur durch den geistigen Yoga auf eine höhere Stufe führt. Ein Yogi weiß, dass die zeitgenössische Wissenschaft über seine Errungenschaften spöttisch lächeln wird, doch die Wirklichkeit hilft ihm bei seinem Aufstieg. Ein Yogi ist mehr Realist als die dummen Verneiner. Der Denker mahnte: ‘Befreit die Wissenschaft, eilt, ihr die Ketten abzunehmen.’

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