Urusvati kennt das Wesen der Selbsterniedrigung. Das Schwanken des Denkens und der Gefühle zeitigt heftige Unordnung. Versteht dieses Wort in seinem wahren Sinn. Unordnung bedeutet den Verlust der Klarheit und ein Absinken in das Chaos des Abschaums. Unwissende fürchten die Freiheit des Denkens, doch zielloses Schwanken ist keine Freiheit. Ein Yogi kennt die Unbegrenztheit der Gedanken. Er ist erfüllt von Bestrebung für das Allgemeinwohl. Er ist erfüllt von Bestrebung und daher in einem Strom des Erfolges. Er hat sich einen klaren Weg erwählt, auf dem es sich nicht ziemt, sich durch Schwanken zu erniedrigen. Er erkennt die Gesetze der Überirdischen Welt und sucht nach dem kürzesten Weg, denn nur in solcher Anspannung wird er die Schönheit berühren. Er weiß, dass Schönheit der Leitstern ist, doch ihn zu erkennen vermag man nur, wenn man das überirdische Leben versteht. Auch dort gibt es viele Schwankende, doch lang und gewunden ist ihr Weg! Der Denker bemerkte sanft: ‘Schwankt nicht, sonst wird euch schwindelig.’