Urusvati kennt das Wesen der Selbsterniedrigung. Grobheit erniedrigt den Menschen. Grobheit ist finstere Unwissenheit. Grobheit ist einem Yogi nicht eigen. Ein Yogi verfeinert sein Denken und lebt so in zwei Welten. Man wird einwenden: ‘Unweigerlich wird eine Vielzahl grober Erscheinungen in die Überirdische Welt hinübergetragen.’ Wanderer, die aufsteigen, meiden jedoch grobe Sphären. Nur die Hohen Lehrer suchen aus Barmherzigkeit auch die Bewohner grober Sphären auf. Selbst der Höchste Geist leidet jedoch, wenn er die Atmosphäre grober Schwingungen berührt. Man kann sich unmöglich vorstellen, wie sehr die Erde von Grobheit verseucht ist! Die Menschen sind geradezu von einer Epidemie der Grobheit umgeben. Allein ein starker Wille vermag diese Schicht der Verseuchung zu durchdringen, ohne den Wirkungen der Epidemie unterworfen zu sein. Das Bewusstsein vermag den Menschen zu schützen, doch muss es klar sein. Es ist nicht leicht, den indirekten Wirkungen niederer Schwingungen auszuweichen, doch ist der Willensbefehl in der Lage, einen Schild zu schaffen, und dann kann auch überirdische Hilfe den Wanderer leicht erreichen. Der Denker warnte: ‘Merzt die Grobheit mit allen Kräften aus.’