Urusvati kennt das Wesen der Selbsterniedrigung. Unter vielen schlechten Eigenschaften, welche die Würde des Menschen herabsetzen, muss man die Undankbarkeit nennen. Der von Selbstsucht durchdrungene Dummkopf schreit: ‘Was ich nicht sehe, das existiert nicht. Was ich nicht weiß, das gibt es auch nicht!’ Solche Zweibeiner vermögen die Überirdische Welt nicht zu erkennen. Sie verstehen nicht, woher die lebensnotwendige Hilfe kommt und in welche Richtung man innigste Dankbarkeit erweisen könnte. Der heftige Widerwille, über die Höheren Welten nachzudenken, führt die Menschen in Stumpfsinnigkeit, und so wird er selbst im irdischen Dasein für das ihn umgebende Wohl nicht dankbar sein. Er wird nicht erkennen, dass oftmals eine kleine Gabe große Wirkungen zeitigt. Ein Erzieher, der seine Schüler lehrt, auch für die kleinste Gabe zu danken, handelt für das Wohl. Erneut müssen wir uns der Überirdischen Welt zuwenden. Der Denker bestätigte: ‘Ein Yogi wird nicht undankbar sein.’