Bruderschaft II, § 904

Urusvati weiß, welches das Wesen der Selbstentkräftung ist. Geboten sind Harmonie und Gleichgewicht, doch ein entkräfteter Mensch vermag sie nicht zu nutzen. Viele sind durch ein Übermaß an Arbeit zugrunde gegangen, viele jedoch auch an Faulheit und Erstarrung des Gehirns. Beide Extreme grenzen an Selbstmord. Die Menschen gehen an ihrer Unkenntnis der überirdischen Bedingungen zugrunde. Bei der Beurteilung der menschlichen Eigenschaften ist es unerlässlich, das überirdische Leben in Betracht zu ziehen. Die Menschen fallen in beliebige Extreme, ohne die Harmonie zu erkennen, an die jedoch oft erinnert wurde. Wer von Rhythmus und Schwingungen nichts weiß, kann die Harmonie auch nicht verstehen. Unwissende Menschen meinen, solche Eigenschaften seien allein hohen Yogis eigen, doch der mittlere Weg der Harmonie ist der gesamten Menschheit gelehrt worden. Die Unwissenden haben diese Grundlage verurteilt, indem sie sie als Mittelmäßigkeit bekundeten. Indessen erfordert die Überirdische Welt Harmonie, und jeder Ankommende hat an ihr als einem heilsamen Prinzip teil. Wenn der Mensch die Grundlagen der Überirdischen Welt besser erkennen würde, könnte er sie im irdischen Dasein anwenden. Möge in den Schulen ein Verstehen der Harmonie bekundet werden. Die Erscheinung des Gleichgewichts vermag das gesamte Leben gesunden zu lassen. Der Denker bestätigte: ‘Mensch, erkenne die Macht des Gleichgewichts!’

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