Urusvati weiß, welches das Wesen der Selbstversklavung ist. Die Menschen lieben es, über die Befreiung von Sklaverei zu reden. Sie sorgen sich dabei um jemand anderen, vergessen aber ihre eigene Befreiung. Worin besteht denn die Sklaverei jedes Tages, jeder Stunde? Der Mensch hat sich durch kleine Gewohnheiten gebunden. Er ist von einem Spinngewebe starker Vorurteile umgarnt. Wie kann denn ein solcher Gefangener für die Freiheit der Menschheit kämpfen? Kann ein Yogi sich den kleinen Ungeheuern des Alltags beugen? Kann ein Wanderer der Überirdischen Welt unter der Last kleiner giftiger Gewohnheiten frei dahinschreiten? Der Mensch fürchtet sich dermaßen, auch das kleinste Teilchen seines Alltagslebens zu verändern, dass er erst recht nicht weiß, wie man an eine Erneuerung des Lebens herangehen soll. Es ist unmöglich, die Freiheit zu bestätigen, wenn Sklaverei herrscht. Der Denker warnte: ‘Bevor du über die Freiheit anderer nachdenkst, befreie erst dich selbst!’