Urusvati weiß, welches das Wesen der Selbsteinschläferung ist. Wir haben auf viele Eigenschaften der Selbsttätigkeit hingewiesen, die die Entwicklung eines Yogis fördern. Ebenso muss jedoch auch an hindernde Eigenschaften erinnert werden, unter denen oft diejenige der Selbsteinschläferung anzutreffen ist. Sie verursacht nicht nur im irdischen Leben Schaden, sondern auch in der Überirdischen Welt. Vor langem schon wurde vom Adlerauge eines Yogis gesprochen. Diese feurige, unermüdliche Eigenschaft erarbeitet sich ein Yogi durch langwährendes Nachdenken. Ein Yogi strebt zur Beweglichkeit und Feinheit des Denkens. Ein Yogi hat erkannt, dass er, um Erfolg zu haben, wachsam sein muss. Diese Wachheit setzt sich auch während der Schlafenszeit fort. Und sie ist gleichsam der Vorhof zur Überirdischen Welt. Ein Yogi vermag in vollem Bewusstsein in den feinstofflichen Zustand überzugehen. Schläfrigkeit darf nicht herrschen, denn solch ein halbbewusstes Dahinvegetieren bringt den Menschen auf dem Wege der Umwandlung nicht voran. Es gibt jedoch viele schlummernde Vagabunden. Sie verunreinigen den Raum, und in der Überirdischen Welt schaden sie auch nur ihrer Umgebung. Ein Yogi weiß, dass die Vervollkommnung nicht allein für ihn, sondern auch für das Gemeinwohl notwendig ist. Wie nur soll man es den Menschen erklären, dass sie für den Erfolg der Evolution leben? Wie soll man den Raum vor Verschmutzung bewahren? Der Denker sprach: ‘Freund, denk an das Adlerauge!’