Urusvati weiß, welches das Wesen der Selbsttötung ist. Einem Yogi sind sämtliche Formen des Selbstmordes fremd. Ein Yogi hat den ganzen Schaden der vorzeitigen Beendigung eines Lebens erkannt. Ein Yogi versteht, wie sehr er mit einem Selbstmord nicht nur sich selbst, sondern auch seiner gesamten Umgebung schaden würde. Jede Anwendung von Gewalt gegenüber dem Leben stellt eine Störung der Harmonie dar, und schwer ist die Folge für einen Eingriff auf den Rhythmus des kosmischen Aufbaus. Man kann bemerken, dass der Wahnsinn der von der Wirkung des Blutes gepackten Menschheit zunimmt. Unzulässig ist jedoch nicht nur physischer Mord, sondern ebenso die dem Nächsten gesandten psychischen Pfeile. Ansteckend ist gleichfalls die Schwermut, die das lebensfördernde Prana abtötet. Man kann sich vorstellen, wieviele Selbstmorde, direkte wie indirekte, stattfinden! Doch die irdische Wissenschaft schweigt auch über eine solche Vergiftung des Lebens. Über wissenschaftliche Wege der Gesundung werden keine Bücher geschrieben. Es werden keine Versuche über die chemische Zusammensetzung von Tränen der Freude, des Kummers und des Zorns durchgeführt. Ebensowenig werden Ausstrahlungen und Emanationen des Körpers erforscht. Solche Forschungen wären indessen bereits mit den derzeitigen irdischen Apparaten durchaus möglich. Doch die Menschheit will von der Überirdischen Welt und der Bedeutung der Selbsttötung nichts wissen. Der Denker sprach: ‘Lernt es, euch Nahestehenden, aber ebenso euch Fernstehenden keinen Schaden zuzufügen.’