Urusvati weiß, was das Wesen der Friedensvermittlung ist. Ein Yogi ist friedliebend. Ein Yogi vermeidet Streit und beugt diesem nach Möglichkeit sogar rechtzeitig vor. Ein Yogi weiß, wie heilsam eine friedliebende Ausstrahlung ist. Ein Yogi hat erkannt, dass ihm eine solche Ausstrahlung einen freudigen Empfang in der Überirdischen Welt bereitet. Wie ist ein Yogi zu dieser Schlussfolgerung gelangt? Er hat klar erkannt, was Entsprechung und Zweckmäßigkeit bedeuten. Er hat verstanden, dass Bosheit keine Brücke zum Fortschritt ist, sondern diesen nur verhindert. Ein Yogi hat die Gereiztheit als eine mit menschlicher Würde unvereinbare Eigenschaft überwunden. Ein Yogi hat hingebungsvolles Streben bekundet, um Frieden zu schaffen. Selbst die geringste Tat für den Frieden ist eine herrliche Errungenschaft. Dies ist in einer Zeit, da die Menschheit in Hass versinkt, besonders wertvoll. Wenn ein Wort über das Gute als unpassend angesehen wird, so schätzt ein Yogi Gedanken, die viele Willensschwache und Unterdrückte verteidigen. Ein Yogi weiß möglicherweise nicht, wem seine lichten Gedanken zu Hilfe kommen werden, er wird dennoch nicht müde werden, solche als reinigendes Opfer in den Raum zu senden: ‘Möge es dem Weltall gut ergehen!’ Der Denker sprach zu einem jungen Menschen der ein Yogi zu werden wünschte: ‘Werde vorerst ein Friedenschaffender!’