Bruderschaft II, § 879

Urusvati weiß, welches das Wesen des Selbstschutzes ist. So nennen Wir den Rhythmus, der ein schwingendes, schützendes Netz schafft. Man möge nicht denken, ein solches Netz komme von außen. Es muss durch den Menschen selbst geschaffen werden. Der freie Wille muss den Menschen zur Erkenntnis führen, wie unerlässlich Schutz ist. Der Schütze muss den Pfeil selbst abschießen, doch dessen Flug gelenkt werden, wenn die überirdische Verbindung stark ist. Wir haben bereits darauf hingewiesen, dass die höhere Hilfe einem freiwilligen Entschluss hinzugefügt werden kann; nur so kann sich Zusammenarbeit bilden, und in der Überirdischen Welt herrscht dasselbe Gesetz. Umso stärker muss der Wunsch sein, ein feinfühliges Bewusstsein von Zusammenarbeit zu wahren, und die Hilfe wird nicht auf sich warten lassen. So muss man unter allen Lebensbedingungen lernen, sich selbst zu schützen, da der Selbstschutz gegenüber feindlichen Angriffen notwendig ist. Unser Schild wird in Bereitschaft stehen, alle Pfeile aufzufangen. Es ist keine Übertreibung, an die Schlacht zu gemahnen. Möge sie der Vorhof zum Siege sein. Der Denker sprach: ‘Ich vergesse den Selbstschutz nicht, da er meine Bereitschaft zum Kampf bekräftigt.’

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