Urusvati weiß, welches das Wesen der Selbstbeurteilung ist. Den einen bedeutet sie ein Mühlstein am Halse, für andere ist sie ein Tor zu neuem Fortschreiten. Lasst es uns nicht den von der Last ihres Mühlsteines gebeugten Sklaven nachtun. Sie erschweren sich nur ihren Weg in die Überirdische Welt. Man darf sich nicht allzu viel nach hinten umwenden, denn so kann man unversehens auf einen steinigen Pfad geraten. Nur nach vorn, unermüdlich nach vorn! Möge jeder Fehler zur Errungenschaft eines neuen Sieges werden. Lasst uns den hohen Begriff der Demut nicht verzerren. Demut sollte vor der Erhabenheit der kosmischen Gesetze, vor der Erkenntnis der Höheren Welt, vor der Inspiration schöpferischen Feuers herrschen, doch auf der Leiter der Errungenschaften lasst uns kühn emporsteigen. Geistigem Wagemut vermag nichts Einhalt zu gebieten. Möge auch die Wissenschaft bestätigen, wie unerlässlich die Schwingungen des aufsteigenden Geistes sind. Möge das Bewusstsein dem Menschen aus seinem tiefen Inneren heraus eingeben, dass ihm der Weg des Sieges geboten ist. Der Denker sprach: ‘Geht nicht den langen Weg der Bedrückungen, sondern nehmt die Öllampe der Hoffnungen mit.’