Urusvati weiß, welches das Wesen der Bestrebung ist. Jede Arbeit erfordert Konzentration, durch sie wird die Qualität der Arbeit erhöht, doch nennen Wir dies eine äußere Konzentration. Wir möchten die äußere Konzentration durch das innere Streben ergänzen. Eine solche Bestrebung sollte jedem Menschen eigen sein, doch begegnet sie einem gewiss nur selten. Der Mensch muss sich die Überirdische Welt zu eigen machen und ein volles Verstehen der Höheren Helfer bekunden. Wie aber soll der Mensch seine Schätze erkennen, wenn niemand zu ihm davon spricht? Von klein an wird der Mensch der Überirdischen Welt entfremdet, man verbietet ihm gar, über etwas Außergewöhnliches nachzudenken. So erscheint er als ein Blinder, der durch einen Wald läuft, bis seine Stirn an einen Baum stößt. Es erfordert gewiss eine große Erschütterung, auf dass der Mensch von einem inneren Licht erleuchtet werde. Erst dann wird er seine Suche beginnen und Höhere Hilfe empfangen können. Wahrhaftig, der Suchende wird bemerken, dass seine Bestrebung die Qualität seiner Errungenschaften erhöht. Und gewiss wird sich in solch einem Fall etwas finden oder sich eine Begegnung einstellen. Möge der Mensch sich nur recht bald von der absurden Vorstellung befreien, die Erscheinungen des Lebens seien zufällig. Eine Ursache liegt allem zugrunde, und weise muss man danach suchen. Bestrebung, als eine magnetische Kraft, vermehrt die Macht des Menschen. Innere Bestrebung stört seine Arbeit keinesfalls, sondern bestätigt als ein unaufhörlicher Puls den Aufstieg. Möge der Mensch über die unaufhörliche Tätigkeit des Herzens nachdenken und sie als Aufruf zu ebenso unaufhörlichem Streben verstehen. Der Denker sprach: ‘Der von magnetischer Kraft beseelte Pfeil kennt seine Bestimmung.’