Urusvati weiß, welches das Wesen des Vorstellungsvermögens ist. Die Menschheit zerfällt in solche, die fähig sind, etwas für möglich zu halten, und solche, die verneinen und ablehnen. Die ersteren tragen das Samenkorn der Neuen Welt in sich, die zweiten schaffen kosmischen Unrat. Wenn jemand zwischen beiden Lagern eine Grenze ziehen wollte, so wäre er über deren fliesenden Verlauf sehr erstaunt. Besonders erstaunlich ist, dass sich unter den Verneinern große Tatmenschen und Gelehrte befinden. Es kommt ihnen nicht in den Sinn, dass ihr Schaffen sich ausweiten könnte, wenn sie sich von dem finsteren, über sich selbst verhängten Verbot befreiten. Erst in der Überirdischen Welt werden sie verstehen, wie sehr sie ihren eigenen Fortschritt störten. Im irdischen Leben sind solche Verneiner allerdings hoffnungslos. Nur eine starke Erschütterung kann ihnen eine Erweiterung des Horizonts vermitteln. Daher muss besonderes Augenmerk auf die Kinder gelegt werden, deren Bewusstsein noch nicht verdorben ist. Irgendjemand wird meinen, Wir gäben Unterweisungen in Ethik, vergessen jedoch, dass Wir die Grundlage des Feurigen Yoga vermitteln. Bei seiner natürlichen Entwicklung ist eine ethische Grundlage des Lebens unerlässlich. Nur ein reines Herz wird davor bewahrt sein, bei einer feurigen Verbindung mit den Höheren Kräften nicht völlig zu verbrennen. Man darf nicht vergessen, dass die Menschen der beständigen Ermahnungen bedürfen und die Lehren nur in unterschiedlichen Situationen und verschiedenen Ausdrucksformen aufnehmen können. Wahrhaftig, der Lehrer muss scharfsichtig und findig sein. Der Denker riet: ‘Sieh dir deine Schlösser genau an. Bist du in der Lage, sie zu öffnen?’