Bruderschaft II, § 85

Urusvati fühlt den Magnetismus der Dinge. Solch eine Fähigkeit ergibt sich durch die Synthese vieler feinstofflicher Empfindungen. Lasst uns nicht von einer Darstellung der Geschichte jedes einzelnen Gegenstandes sprechen, da allzu viele Aufschichtungen Hinweise aus verschiedenen Zeiten mit einbringen könnten. Außerdem wäre es nicht dienlich, wenn die Menschen bei jeder Berührung eines Gegenstandes gleich einen ganzen Bericht von dessen Leben geben würden. Es ist wichtig, das Wesen der Dinge wahrnehmen und deren Harmonie spüren zu können; besonders wichtig ist dies für das tägliche Leben, um Dingen mit ungünstiger Schwingung ausweichen zu können. Viele Gegenstände erfahren im Laufe ihrer Existenz ungünstige Nachbarschaften, die auf sie einwirken. Sogar Gegenstände aus neuester Produktion tragen die Ausstrahlungen ihres Herstellers. Es ist unmöglich, sich in solche Einzelheiten der Dinge zu vertiefen, doch mittels der uranfänglichen Energie sollte man rechtzeitig das Wesen der Dinge, die sie umgeben, erkennen. Man sollte keine Gegenstände in seiner Nähe belassen, die eine bedrückende Empfindung verursachen. Der Magnetismus von Dingen zeigt sich auch bei Ringen, die ihr Aussehen verändern. Ich erinnere an einen Ring, dessen Farbe sich in Abhängigkeit von Ereignissen änderte. Der Magnetismus des Wassers ist euch bekannt, doch der Magnetismus einiger Metalle erweist sich als ein komplizierterer Umstand. So hatten Wir einen Ring zu Uns genommen, um ihn zu magnetisieren. Lasst uns solche Gegenstände nicht als magisch bezeichnen, sie sind nur mit der uranfänglichen Energie der sie tragenden Person in Übereinstimmung gebracht worden. Nicht der Ring hat die Qualität des Ereignisses angezeigt, sondern die uranfängliche Energie seines Besitzers. Reines Silber reagiert in seiner Schwingung auf die uranfängliche Energie. Der Ring Urusvatis wurde jeweils rot, schwarz oder gelb, ganz in Abhängigkeit von den stattfindenden Ereignissen. Wir führen derartige Experimente durch, da Wir in besonderer Weise die Ausstrahlungen der uranfänglichen Energie untersuchen. Vieles unterstützt die Verbindungen mit der Feinstofflichen Welt. Die drei wesentlichen Welten werden bisweilen mit drei Meeresströmungen verglichen. Ein erfahrener Seefahrer schenkt der angeschwemmten oberen Schaumschicht keine Beachtung. Er fürchtet keine mittleren Wogen und sieht einen Sturm an der Tiefenströmung voraus. Ängstigen wir uns nicht vor dem äußerlichen Schaum eines Körpers. Richten wir unsere Aufmerksamkeit auf die feinstofflichen Erscheinungen, und lernen wir, das Wesen an den feurigen Zeichen zu erkennen. Ist doch die uranfängliche Energie feurige Substanz. Wir sind tatsächlich Brüder und Schwestern durch das Feuer. Wenn ihr daher an Uns denkt, umgebt Uns mit Feuer. Und Wir werden euch am feurigen Korn erkennen.

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