Urusvati weiß vom Wesen der Freude. Im alten Indien gab es eine Gemeinschaft von Ärzten, die sich ‘Schöpfer der Freude’ nannten. Sie stellten die Behauptung auf, für die erfolgreiche Heilung eines Kranken sei es notwendig, diesen auch mit Freude zu umgeben. Sie erkannten die Heilkraft der Freude, die beste Schwingungen, irdische wie überirdische, herbeizieht. Auf solchem Wege wurde das Befinden des Kranken gehoben, und die Genesung verlief erfolgreich. Die Ärzte anderer Schulen spotteten über die Schöpfer der Freude. Die Unwissenden begriffen nicht, dass die Eigenart bestimmter Schwingungen einer körperlichen Heilung dienlich sein kann. Die Unwissenden konnten sich eine räumliche Energie, die durch psychische Einwirkungen herbeigezogen werden kann, nicht vorstellen. Eine solche Wirkung konnte über keinen Befehl, sondern musste über einen Festtag des Geistes bewirkt werden. Es lässt sich feststellen, dass eine freudige Erzählung des Arztes bereits Vertrauen im Kranken erweckt. Nicht nur physische Arzneien, sondern auch eine bei der Behandlung angewandte sehr feine Magnetisierung bewirkt bei dem Kranken eine Zusammenarbeit seiner besten Kräfte. Doch nicht allein bei Kranken, sondern bei allem Tun im Leben vergesst die Heilkraft der Freude nicht. Werdet so findig, dass ihr die Freude selbst in schweren Tagen rufen könnt. Findet die Kraft, Freude zu schaffen, denn im Raum gibt es viele Möglichkeiten, das Feuer der Freude zu entzünden. Wahrlich, Freude ist die beste Wegführerin auf den überirdischen Pfaden. Der Denker sprach: ‘Lehrer, führe mich an die Überirdische Freude heran.’