Bruderschaft II, § 844

Urusvati weiß vom Wesen der Arbeit. Wir bestätigen die Arbeit als einen Wert von Weltbedeutung. Wir bezeichnen die Arbeit als Quelle eines heilkräftigen Rhythmus. Wir bestätigen, dass die Arbeit dem Arbeitenden wahre Freude verleiht. Wir haben die Arbeit als Grundlage der Familie und des Staates vorgeschlagen, doch nun ist es erforderlich, eine weitere bedeutsame Eigenschaft der Arbeit aufzuzeigen. Sie vermittelt nicht nur dem Arbeitenden selbst, sondern auch anderen Freude. Jede Arbeit vermittelt unzweifelhaft irgendjemandem Freude. Es ist möglich, dass diese Freude nicht groß ist, doch kann sie auch überaus groß sein. Die Erscheinung universaler Freude wird ebenfalls eine Folge von Arbeit sein. Vergessen wir nicht, dass solche Freude in der Überirdischen Welt unvergänglich ist. Sie lässt Dankbarkeit entstehen. Solche Vereinigung der Schwingungen hilft dem Wanderer auf seinen überirdischen Reisen. Hierbei muss man sich vergegenwärtigen, dass solche Dankbarkeit nicht aus dem Persönlichen entstehen kann und das reine Gefühl den Arbeitenden sowohl auf der Erde als auch in der Überirdischen Welt begleiten wird. Er wird jene, die ihm Dank erweisen, nicht kennen. Umso wertvoller wird auf der Leiter des Aufstieges ein Vorstellungsvermögen sein, das frei von persönlichkeitsbezogenem Denken ist und dadurch über Selbstheilungskräfte verfügt. Zusammenarbeit ist wertvoll, wenn sie durch Hingabe verstärkt wird. So lasst uns die Arbeit als eine Erscheinung gemeinsamer Freude verstehen. Der Denker gebot Arbeit als überirdische Freude.

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