Urusvati weiß von der Wirkung des Sieges über die Sklaverei. Ich spreche hier nicht von der üblichen Sklaverei, von einer Sklaverei, die als Schande der Menschheit längst ausgemerzt sein müsste, sondern weise auf ein inneres Sklaventum hin. Der Mensch trägt die Neigung zu abscheulichster Sklaverei in sich. Er ist voller kleiner Gewohnheiten. Glaubt nicht, diese Gewohnheiten seien nur für das irdische Leben verderblich, weitaus schädlicher sind sie für das Leben in der Überirdischen Welt. Ein solcher Wanderer erweist sich in der Überirdischen Welt als plump und unbeweglich. Er selbst hat sich der feinstofflichen Wahrnehmungen beraubt. Er vermag selbst auf die besten Rufe nicht zu antworten. Er vermag keine feinen Rhythmen wahrzunehmen, da er wie ein Sklave taub ihnen gegenüber ist. Der Lehrer kann sich einem Sklaven nicht mitteilen. Man muss jedoch verstehen, dass Freiheit höchste Disziplin ist, weshalb man unmöglich jene als frei bezeichnen kann, die nur Unordnung und Verwirrung bekunden. Man kann solche Scheinfreien, die die wertvollen Schwingungen nur stören, bedauern. Sie verstehen nicht, wie dauerhaft der Schaden ist, den sie dem Raum zufügen. So lasst uns abwägen, welche Gewohnheiten unseren freien Willen unterdrücken. Verstehen wir, dass wir uns zu Baumeistern oder Zerstörern machen können. Lasst uns Verstehen wahrer Freiheit bekunden. Der Denker gebot: ‘Seid keine Sklaven, sondern bekundet herrliche Freiheit.’