Urusvati weiß, wie unverhofft sich bedeutende Erscheinungen einstellen. So hat sie gerade eine Schicht der Feinstofflichen Welt gesehen, allerdings nicht im feinstofflichen, sondern im physischen Körper, mit geöffneten Augen und in völligem Wachzustand. Sie hat gesehen, wie sehr angefüllt die Feinstoffliche Welt ist. Zugleich konnte sie sich über die Massen wundern, die ohne Arbeit umherschweifen. Natürlich wurde gerade diejenige Schicht der Feinstofflichen Welt gezeigt, die Uns großen Kummer bereitet. In ihr werden zeitgenössische Hüllen sichtbar, die auch die irdische Denkweise verstärken. Es handelt sich um kleingeistige Stadtbewohner, die wie auf einem Marktplatz einer heutigen Stadt ziellos umherschlendern. Es betrübt Uns sehr, dass diese Masse in keiner Weise der Evolution zugänglich ist. Es lässt sich weiterhin beobachten, dass ihre Denkweise dermaßen egozentrisch ist, dass sie nicht bestrebt sind, über die Grenzen ihres eigenen Kreises hinauszugelangen. So entsteht ein Gedränge, doch keine Bewegung. Sie stecken sich gegenseitig an und können nicht nach oben blicken, ganz so wie auf der Erde. Doch die Beobachterin kann bezeugen, wie beeindruckend angefüllt diese Schichten sind. Man darf nicht oft eine Betrachtung der Feinstofflichen Welt mit geöffneten Augen zulassen. Ein solches Experiment kann eine besondere Anspannung des Organismus hervorrufen und ist schädlich für das Sehvermögen. Doch zum Gedenken an den Feiertag des Sergej haben Wir eine klare Vision vermitteln wollen. Nur im Schlaf und im feinstofflichen Körper kann man sich leicht der Feinstofflichen Welt nähern. Mögen sich aber auch im irdischen Körper die Umrisse des Unsichtbaren dem Gedächtnis einprägen. Wir sehen die Feinstoffliche Welt mit geöffneten Augen. Es ist nicht leicht, solch eine klare Sicht zu erlangen. Wir beherrschen mehrere Arten des Schauens, doch diejenige mit geöffneten Augen ist die schwierigste. Urusvati kann mit offenen Augen jene Erscheinungen der Feinstofflichen Welt sehen, die irgendwie zugänglich zu werden wünschen; in diesem Moment jedoch sprechen Wir vom Versenken des Blickes in die Feinstoffliche Welt, ohne selbst an ihr teilzuhaben, einfach so, als ob man auf eine Straße der Feinstofflichen Welt geriete. Das Wissen um jenes nicht zu verbergende Leben muss man bisweilen in seinem Gedächtnis erneuern, um dann umso nachhaltiger über diese Schichten hinaus nach oben zu streben.