Urusvati weiß von der Macht eines tiefen Seufzers. Wir haben bereits auf den Nutzen richtigen Atmens hingewiesen. Dieser Gegenstand wird viel erforscht, doch in Bezug auf das Überirdische muss auf einen bedeutsamen Umstand hingewiesen werden. Die Tatmenschen verschiedener Bereiche unterbrechen, wenn sie Ermüdung verspüren, ihre Arbeit oder ihre Rede mit einem tiefen Seufzer und empfangen gleichsam eine Flut neuer Kraft. In der Mehrzahl der Fälle handeln sie intuitiv, ohne sich dieses Vorganges bewusst zu werden. Es lässt sich vorstellen, wie sehr solch ein Prozess verstärkt würde, wenn man ihn bewusst vollzöge. Es muss daher daran erinnert werden, dass ein solch erneuernder Seufzer als überirdisch bezeichnet wird, da der Arbeitende in ihm die Höheren Kräfte herbeiruft. Möge der Arbeitende verstehen, dass man sich, um die Folgen zu verbessern, bewusst an die Überirdische Welt wenden und das innere Band mit dem Reservoir alles Existierenden bestätigen muss. Gleichfalls wurde bemerkt, dass einige Tatmenschen bei dem Seufzer die Augen schließen. Solch intuitives Verhalten ist richtig, denn es führt zu höchster Konzentration, und Wir sprachen bereits davon, dass eine Erleuchtung augenblicklich erfolgen kann. Auf solche Weise ergibt sich gewissermaßen ein kurzes Prana-Yama, mit dem Unterschied, dass ein solches Prana-Yama bei jedem Menschen vorkommt und durch Außenstehende keinerlei Einschränkungen erleidet. Es wurde ebenso festgestellt, dass der überirdische Seufzer in der Regel nur ein einziger ist und ohne Wiederholung bleibt. Solcher Umstand ist von Bedeutung, da die Macht der Energie nur mit einem einzigen Seufzer herbeigerufen werden kann. Bei Wiederholung kann Atemnot eintreten, was der Arbeit schadet. Der Denker riet: ‘Denkt an die Macht des überirdischen Seufzers.’