Bruderschaft II, § 812

Urusvati weiß von der Feurigkeit alles Existierenden. Die Wissenschaft wird bei der Erforschung des Nervensystems unweigerlich auf die Ausstrahlungen des Menschen treffen; sie wird das alles durchdringende, feurige Prinzip bestätigen. Es wird viel über die Aura gesprochen, doch versteht man ihre Ursache und Wirkung überhaupt nicht. Die Wissenschaft wird allerdings auch noch nicht so bald verstehen, weshalb die Ausstrahlungen mitunter als Banner des Menschen bezeichnet worden sind. Zum Verständnis einer solchen Definition muss man auch die Bedingungen der Überirdischen Welt kennen. Der Mensch trägt sein Banner, wenn er in der Überirdischen Welt lebt, er vermag sein Licht nicht zu verbergen. So ist es nicht erstaunlich, dass er sich als ein mächtiger Magnet oder als Gegenstand der Abstoßung erweisen kann. Gerade im irdischen Leben können unverwischbare Folgen geschaffen werden. Umso eher sollten die Menschen über die Qualität ihrer Ausstrahlungen nachdenken. Jedes gute Schaffen verbessert bereits die Ausstrahlung. Die Menschen können sich selbst helfen, indem sie ihren Nächsten helfen. Urusvati weiß auch, dass ein für die heutige Zeit gültiger Yoga, die Verbindung mit dem Höchsten, mitten im Alltagsleben verwirklicht werden muss. Nicht Abkehr vom Leben, sondern seine Umwandlung wurde geboten. Der Magnet des Herzens ist feurige Existenz. Gerade das Herz ermöglicht den Zugang zu den Höheren Welten. Es bedarf keiner besonderen geistigen Folterqualen. Liebe, Arbeit und Schönheit sind allen zugänglich, und das in jedem beliebigen Zustand. Man muss das Leben auf diesen Grundlagen bestätigen. Den Kindern muss man erklären, wie sehr sie Schmied ihres eigenen Glückes sind. Möge Erziehung der Bildung vorangehen. Die feinstofflichen Energien stellen eine wunderbare Harfe mit vielen Saiten dar. Der Denker sprach: ‘Feuriges Banner, beleuchte den erhabenen Weg!’

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