Urusvati weiß, was der ‘feurige Lotos’ darstellt. In alten Handschriften kann man einen Vergleich des Menschen mit einem blühenden Garten finden; ein solcher Vergleich hat eine wissenschaftliche Grundlage. Gewiss, wenn die Zentren des Menschen in ihrem Licht rotieren, sind sie verschiedenen, wunderschönen Blumen ähnlich. Allein das Herz stellt ein ganzes Blumenbeet dar, denn die Zentren leuchten in den unterschiedlichsten Farben. Man darf jedoch nicht denken, eine solche Festtagsbeleuchtung sei oft möglich. Im allgemeinen berücksichtigt man bei seinen Überlegungen nur einige Hauptzentren; indessen ist es nicht gerechtfertigt, sie als Hauptzentren zu bezeichnen. Außer ihnen besitzt der Mensch noch viele andere, nicht weniger wichtige Zentren, in denen er erstrahlen kann. Die menschliche Ausstrahlung besteht aus einer Zusammensetzung verschiedener Lichter, die einen manigfaltigen, bestimmten Klang ergeben. Ebensowenig darf man denken, dass es nicht gut sei, wenn nicht gleich der ganze Garten erstrahlt. Einzelne der Herzzentren entflammen nur bei einer Verbindung mit der Überirdischen Welt; solche Zentren werden als Wanderer in die Überirdische Welt bezeichnet. Auch darf man nicht meinen, die Gehirnzentren könnten alle zugleich erstrahlen. Im Gegenteil, das normale Denken ist auf besondere Zentrengruppen beschränkt, und es ist nicht nützlich, wenn die Zentren allzu rasch entflammen. Allein in einer hohen Ekstase lässt sich ein harmonisches Leuchten aller Zentren bemerken, doch kann eine solche Anspannung nicht oft eintreten, da anderenfalls der Körper verbrennen würde. Der Denker sprach: ‘Würdigt den Menschen als einen göttlichen Garten.’