Urusvati kennt die Freude über einen Erfolg. Diese Freude ist strahlend, doch noch strahlender ist die geistige Freude. Die Menschen haben für die geistige Freude keine genaue Bezeichnung, am besten bezeichnet man sie als feurige Freude. Unter der Einwirkung feuriger Freude spüren wir die Feurigkeit der gesamten Natur, und dieses Verstehen trägt uns leichter als alles andere in die Überirdische Welt. Wahrlich, dort kann man verstehen, wie segensreich die feurige Freude ist. Sie erweitert geradezu das Bewusstsein und durch diesen feurigen Magnetismus sammelt man die besten Aufspeicherungen. Das Wesen des neuen Menschen entsteht durch Entflammung des alten Menschen. Man muss begreifen, wie notwendig diese Erneuerung ist, nicht nur für die Überirdische Welt, sondern auch für das irdische Leben. Es ist möglich, diese Begeisterung unter alltäglichen Bedingungen zu erfahren. Man könnte Urusvati fragen, wie sie es erfahren hat, wie die Welle dieser Freude ihren Geist erfüllte und ihr die Verbindung mit den Höheren Welten eröffnete? Urusvati kann bestätigen, dass Schwermut und Gereiztheit dafür völlig ungeeignet sind. Inmitten irdischer Unruhen muss man sich vor solchen üblen Begleiterscheinungen schützen, das ist nicht leicht, aber sonst würde das geistige Entzücken den Körper verbrennen. Man kann feurige Anspannung unmöglich mit Zorn oder Gereiztheit vergleichen. In feuriger Begeisterung schwinden alle Hindernisse. Jeder vermag mit dem Licht in Verbindung zu treten, vor allem muss man sich aber das Licht wünschen. Der Denker wandte sich immer wieder an Seine Schüler mit den Worten: ‘Lasst uns freudig sein, lasst uns strahlend sein!’