Urusvati weiß, dass jemand den Einwand erheben wird: ‘Wozu wird in einer neuen Lehre an eine alte, unheilbare Untugend der Menschheit erinnert? Über die Verleumdung sind viele gutgemeinte Worte gesagt worden, die vor ihrem Schaden warnen, dennoch nimmt diese Untugend nicht nur zu, sondern entwickelt sich in starkem Maße. Es ist unmöglich, nur mit Worten auf die Menschheit einzuwirken.’ Antwortet: ‘Für ein Geleitwort ist es unerlässlich, sich die ganze Last des Reisenden anzusehen. Selbst an alltäglichste Gegenstände muss erinnert werden, wenn sie auf dem Wege erforderlich sein sollten. Aus diesem Grund muss auf eine derart verderbliche Untugend, wie es die Verleumdung ist, mit allem Nachdruck hingewiesen werden.’ Doch lasst uns sehen, welches der Hauptgrund für diese Untugend ist. Es geht darum, dass sie bisher nur in Bezug auf das irdische Leben missbilligt worden ist, für die Überirdische Welt indessen eine besondere Bedeutung hat. Die Menschen schätzen das Studium der Überirdischen Welt jedoch gering. Leichtfertig meinen sie, die Überirdische Welt trete hier auf der Erde nicht in Erscheinung. Indessen weiß jeder aufmerksame Forscher, wieviele Zeichen feinstofflicher Existenz an jedem Tag des Lebens ausgestreut sind. Ebensowenig wollen die Unwissenden sich das Überirdische Leben als von Gedanken bewegt vorstellen. Wie aber wird ein Verleumder leben können, wenn seine Gedanken bekannt sind? Überdies wird seine Ausstrahlung über weite Entfernung von der Existenz eines Verleumders künden. So tragen Wir Sorge nicht allein um das irdische, sondern auch um das überirdische Leben. Der Denker sprach: ‘Hütet euch auf dem weiten Weg vor ungeeigneter Last.’