Urusvati weiß, dass alle hohen Lehrer seit jeher vor dem Schaden leichtfertiger Verurteilung warnten. Dennoch sind die meisten Menschen dieser Untugend unterlegen. Sie unterscheiden nicht zwischen begründeten, gerechten Urteilen und schwatzhafter Verurteilung. Die Menschen verstehen nicht, welchen nicht wiedergutzumachenden Schaden sie nicht nur dem Nächsten, sondern auch sich selbst damit zufügen. Der Mensch ist bereit anzuerkennen, dass die Verleumdung eine verbrecherische Tat darstellt. Doch denkt er nicht darüber nach, dass er in leichtfertiger Verurteilung eine Verleumdung auszusprechen vermag, ohne sich darüber Rechenschaft abzulegen, welchen kosmischen Schaden er damit hervorruft. Wir sprechen nicht nur von irdischem, sondern auch von überirdischem Schaden. Ihr könnt euch vorstellen, wie die Untugend leichtfertiger Verurteilung in der Überirdischen Welt zur Auswirkung gelangt, wenn eine solche Giftnatter den Menschen inmitten der überirdischen Bewohner beherrscht! Sie leben durch das Denken und sind gedanklichen Entladungen gegenüber besonders empfindlich. Der Verleumder verbreitet den Schaden auf der Erde unter einer bestimmten Anzahl von Menschen, doch in der Überirdischen Welt infiziert er eine unzählbare Menge. Man darf nicht glauben, dass die Saat der Verleumdung leicht ausgemerzt werden könnte. Bedauerlicherweise sind solche Gifte sehr langlebig und hinterlassen unverwischbare Spuren im Kosmos. Mögen die Menschen daher verstehen, welche Verantwortung sie für ihr Urteil haben. Jede gute Lehre muss daher eine Warnung vor diesem unverwischbaren Schaden beinhalten. Der Denker warnte davor, den Weg mit leichtfertiger Verurteilung zu beschmutzen.