Urusvati weiß, dass das Leben ununterbrochen fortdauert. Jemand wird fragen: ‘Wozu wird immer wieder über solch ein allgemein bekanntes Gesetz gesprochen?’ Tatsache jedoch ist, dass dieses Gesetz vergessen wurde und von der Mehrheit der Erdbewohner abgelehnt wird. Sie versteigen sich bis zu solcher Absurdität zu meinen, das Verlassen der Erde sei das Ende ihrer Existenz. Andere halten sogar den Schlaf für eine Unterbrechung des Bewusstseins. Eine übergroße Mehrheit jedoch ist überhaupt nicht imstande, über den Lebensstrom nachzudenken, weshalb es unerlässlich ist, an die Fortdauer der Lebenskette zu erinnern. Man kann von unterschiedlichen Lebensformen sprechen, doch das Korn des Lebens ist unzerstörbar. Es ist unmöglich, von Gesetzen der Ethik zu sprechen, wenn zwischen Ursache und Wirkung keine ununterbrochene Verbindungslinie darstellbar ist. Die Menschen können sich nicht vervollkommnen, wenn sie die Verantwortung für ihren freien Willen nicht klar erkennen. Besonders jetzt, angesichts der ungezügelten Wut im Harmagedon, ist es unerlässlich, den Menschen nicht nur im irdischen, sondern auch im Überirdischen Leben zu helfen. Erkennt, wie leichtfertig die Menschen sich ihrer überirdischen Existenz gegenüber verhalten. Ungeachtet dessen meinen sie, das irdische Leben sei das eigentliche Leben, wobei sie vergessen, dass es auf einem ununterbrochen fortlaufenden Weg nur einen kurzen Aufenthalt darstellt. Mögen die Menschen, wenn auch nur in primitiver Denkweise, sich die Frage stellen: ‘Lohnt es etwa zu leben, wenn weiter nichts existiert?’ Zur selben Zeit reden die Menschen von ununterbrochener Bewegung, ohne dass dieses sie auf den Gedanken brächte, dass auch ihre Existenz ununterbrochen weiter verläuft. Dies muss man wiederholen, dringend und beharrlich wiederholen, da sich die Neue Welt anderenfalls als alt und gebrechlich erweisen wird. Der Denker warnte: ‘Erbauer des Neuen, fallt nicht in veraltete Denkweisen!’