Urusvati weiß, wie wertvoll die Hingabe an den Lehrer ist. Doch wieviel Uneinigkeit herrscht um diese einfache Wahrheit! So beginnen Menschen, über Hingabe zu sprechen, die schon aufgrund ihrer Natur nicht verstehen, was Hingabe ist. Andere werden darauf beharren, dass eine solche Hingabe nur den freien Willen einenge. Dritte schließlich verneinen die Notwendigkeit eines Lehrers überhaupt. Es ließen sich viele Beispiele dafür anführen, dass Menschen sich selbst schaden, indem sie die Harmonie mit dem Höheren stören. Nur wenige können verstehen, wie segensreich die Verbindung mit dem Höheren ist. Allein auf diesem Weg wird die Verbindung mit der Höheren Welt erleichtert. Man kann sich vorstellen, wie leicht eine irdische Möglichkeit zerstört wird, wenn der höhere Weg nicht bestätigt wird! Glaubt nicht, der Lehrer könnte Seine Vorhaben zur Ausführung bringen, wenn der Mensch Ihm zuwiderhandelt. Glaubt nicht, es sei leicht, ein zerrissenes Gewebe wieder zu flicken. Mitunter erfordert solch eine Reparatur mehr Zeit als die Schaffung eines neuen Gewebes. Nicht selten klagen die Menschen über den Lehrer, ohne die Ursachen Seines Verhaltens zu verstehen. Sie meinen, dessen irdische Entscheidungen könnten stündlich umgesetzt werden, ohne sich vorstellen zu können, wieviele Bedingungen im irdischen Alltag dafür erfüllt werden müssen. So verstehen nur wenige den Wert der Lehrerschaft. So ist Ergebenheit zum Lehrer wenigstens ein Weg, sich der Schülerschaft würdig zu sein. Der Denker bestätigte: ‘Lernt es, der Schülerschaft würdig zu sein.’