Urusvati weiß, dass es den Menschen besonders schwerfällt, die Möglichkeit des Harmagedon auch für die Überirdische Welt zu begreifen. Sogar solche, die vom überirdischen Leben wissen, können sich nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass in der Feinstofflichen Welt Kriege stattfinden können. Indessen sagt schon die einfachste Logik, wie unausweichlich die Schlacht in der Überirdischen Welt ist. Menschen, die vorzeitig von der Erde hinweggetragen werden und voll nahezu gleichartiger Gedanken sind, sammeln sich in einer bestimmten Sphäre und setzen dort unausweichlich ihre im irdischen Leben gepflegten Tätigkeiten fort. Hierbei verfeinert sich eine vorhandene Grausamkeit sogar noch, ohne ihre Kraft zu verlieren. Aus solchen Himmelsschlachten entstehen viele Folgen sowohl für die Erde als auch für die Überirdische Welt. Es ist nicht leicht, solche Zusammenstöße zu beenden. Die Erscheinung der Bosheit zieht die Kämpfenden in die niederen Schichten, doch wisst ihr, dass es nicht schwer ist, in solche Schichten hinabzusteigen, nicht leicht jedoch ist es, von dort wieder aufzusteigen. Sogar sehr hochstehende Wesen tragen schmerzhafte Folgen davon, wenn sie um barmherziger Ziele willen in die niederen Schichten hinabsteigen. So sollten die Menschen verstehen, wie leicht es ist abzusteigen, wie schwer jedoch aufzusteigen. Die niederen Schichten bringen Atemnot für jene mit sich, die aus höheren Ebenen dort hingingen. Mögen alle, die Bosheit in sich bergen, verstehen, dass diese sich als Gift auf dem Weg zum Überirdischen erweist und sich ein boshaftes Herz nicht so leicht reinigen kann. Daher möge jeder auf der Erde um sein künftiges Leben Sorge tragen. Der Denker sprach: ‘Lebt so, dass ihr die Überirdische Welt nicht belastet.’