Bruderschaft II, § 762

Urusvati weiß, dass die Wissenschaft den durch Schwermut und Neid erzeugten schädlichen Chemismus bald feststellen wird. Es lässt sich beobachten, dass solche Anwandlungen mit einer teilweisen Lähmung gewisser Nervenzentren einhergehen. Selbstverständlich wird die Färbung der Ausstrahlungen anschaulich aufzeigen, wie sehr die Energie des Organismus gleichsam dahinwelkt. Kann man unter solchen Bedingungen überirdische Zeichen empfangen? Überhaupt ist es unerlässlich, die verschiedenen seelischen Stimmungen des Menschen gut zu verstehen. So könnte man ein Verzeichnis positiver und negativer Eigenschaften anlegen, die den im Strom des Lebens Schwimmenden heftig ergreifen können. Dabei wird man beobachten können, dass es tief verwurzelte wie auch nur halb oder schwach ausgeprägte Eigenschaften gibt. Sie gleichen einem verdorbenen chemischen Experiment. Die Reaktion kommt nicht zustande, und feinstoffliche Energien können nicht zur Anwendung gelangen. Werdet nicht müde, den Anfängern zu wiederholen, dass die Bedingungen der Feinstofflichen Welt von den irdischen vollkommen verschieden sind. Diese einfache Überlegung ist der heutigen Menschheit völlig fremd. Die Menschen ziehen es vor, neue Erkenntnisse zu verneinen, anstatt über ihre seelische Verfassung und deren Folgen nachzudenken. Es wäre dem Menschen nützlich, öfter in wissenschaftlichen Vergleichen zu denken. Man darf nicht meinen, wissenschaftliche Termini könnten das zur Feinstofflichen Welt bestrebte Herz austrocknen. Das überirdische Laboratorium ist dem gesamten Weltall ähnlich. Der Denker sprach: ‘Wer der Schwermut verfällt und sich von Neid bemächtigen lässt, gleicht einem Leichnam.’

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