Urusvati weiß, dass die Wissenschaft das Vorhandensein eines Giftes im menschlichen Organismus festgestellt hat, das durch Zorn und Gereiztheit entsteht. So wird die Wissenschaft auch das Gift erkennen, das durch Furcht und Zweifel entsteht. Zweifel ist eine Abart der Furcht und zersetzt den Organismus. Es muss daran erinnert werden, dass der Zweifelnde nicht nur sich selbst, sondern auch den wohlwollenden Kräften schadet. Schon die Ausstrahlung eines solchen Menschen macht es unmöglich, dass er die ihm gesandten Energien aufnimmt. Solch ein Mensch kann die Feinstoffliche Welt nicht berühren. Er kann die Realität feinstofflicher Wirkungen nicht wahrnehmen. Er befindet sich gewissermaßen in ständiger Verneinung und zerstört sein eigenes Schaffen. Man muss totenähnlichen Zweifel von feinfühliger Erkenntnissuche unterscheiden. Der Mensch soll vernünftig über das Geschehen nachdenken, und dafür ist ihm das Gefühlswissen gegeben. Es bewahrt ihn vor Fehlern. Es kann entwickelt werden und rettet vor den Giftnattern des Zweifels. Ein vom Gift des Zweifels erfüllter Mensch kann auf feinstoffliche Energien nicht reagieren. Ein verseuchtes Wesen kann sich nicht zu Flügen in höchste überirdische Bereiche emporschwingen. Körperliche Gesundheit rettet den Menschen nicht, es bedarf der Gesundheit des Geistes. Der Denker sprach: ‘Ein Zweifelnder gleicht einem furchterfüllten Krieger, der aus dem Kampf fortläuft.’